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Interdisziplinäre Veranstaltungen

Kolloquium:
Kolloquium zur Wissenschaftsgeschichte und Wissenschaftsphilosophie (Prof. Dr. Gregor Schiemann und Prof. Dr. Erhard Scholz)
Zeit: Mi 18-20, 14-tägig   Ort: N.10.20    Beginn: 13.10.2010

 

Ringvorlesung:
Was war und was ist Materie? (Prof. Dr. Gregor Schiemann und Prof. Dr. Erhard Scholz)
Zeit: Mi 18:15-20, 14-tägig   Ort: HS 05 (G.10.07)    Beginn: 20.10.2010

 


 

Lehrveranstaltungen der Wissenschafts- und Technikgeschichte

Bilder aus der Maschine: Vom Spiegelbild zum Kino (Übung/Hauptseminar)
Zeit:   Mi 16-18 Ort:  O.09.36    Beginn: 20.10.2010    Lehrende: Dr. Arianna Borrelli

Kommentar:

„Bilder aus der Maschine“ sind Bilder, die (zumindest anscheinend) ohne direkte Intervention der menschlichen Hand zustande kommen und  allein durch technische Geräte wie Spiegel, Camera Obscura, Teleskop, Fotokamera oder Röntgengeräte erzeugt werden.

Oft haben solche Bilder Menschen fasziniert, manchmal als traumhafte Illusionen, manchmal als lebensechte Abbildungen des bereits Sichtbaren oder sogar des Unsichtbaren (z.B. Mikroskop, Teleskop). Nicht immer war es einfach, zwischen den beiden Fällen zu unterscheiden: So wurde Galileos Anwendung des Teleskops durch einige als Beobachtung von tatsächlich existierenden Himmelskörpern (Jupiters Satelliten), durch andere als Erzeugung von optischen Illusionen gedeutet.

In dieser Veranstaltung werden verschiedene Geräte und deren Bilder im historischen Kontext untersucht: Warum kam das eine oder andere Gerät zu einer bestimmter Zeit zustande? Wie wurden dessen Bilder wahrgenommen, als Abbildung der Realität oder als künstliches Produkt? Besondere Aufmerksamkeit soll ihrer Rolle in den modernen Wissenschaften gewidmet werden, da Bilder aus Maschinen dort oft als ideales Mittel für die Untersuchung der Natur gelten.

 

Symmetries and conservation laws. A historical approach to some principles of physics (Übung)
Zeit: Vorbesprechung Blockveranstaltung: 07.12.2010 - 18-21 Uhr, Seminarraum O.07.24, Blockveranstaltung Termine:07.02.2011 und 08.02.2011, jeweils von 9-19 Uhr, Seminarraum O.08.23, Lehrender: Dr. Adan Sus

Bitte beachten Sie auch die Aushänge am “Schwarzen Brett” der Historiker.

Die Veranstaltungssprache ist Englisch

Kommentar:

In 1918 Emmy Noether published an influential paper establishing, for a great number of hysical theo-ries, a relationship between symmetries and conservation laws. A few years earlier, Einstein and Hilbert had provided a variational derivation of the equations of General Relativity. The importance of these notions (symmetries, conservation laws, variational principles), still of great importance in present phys-ics, has its most immediate origin in the works of the founders of analytical mechanics (17th-18th Cen-turies). The objective of this course is to trace the historical origin of such fundamental notions and its relationship to some philosophical

and theological conceptions. No previous knowledge of the physical content of these concepts, neither of the physical theories discussed, will be presupposed. It is part of the aim of the course to gain some physical understanding of them through the discussion of their origin and evolution.

We will start the course by looking at the historical situation in which Noether carried out her work. At the conceptual level, Noether's work is produced in the context of the discussion of the foundations of General Relativity and it constitutes an important chapter in the internal history of physics. Neverthe-less, one must not forget that Noether's contribution is also outstanding as

a triumph over the opposi-tion that her condition of woman and Jewish encountered in Göttingen's academic society in 1915; a theoretical type of victory that, in spite of Hilbert's and Klein's support, did not translate in full academic recognition. We will discuss both sides of the story. In the second part of the course we will look at the mechanical origin of some of the fundamental no-tions that appear in Noehter's work. This will take us to the central works on analytical mechanics with special attention to the justifications given for some, still in use, principles of physics, lost in modern presentations, that might help to clarify their meaning and status. Again, I will not presuppose any fa-miliarity with analytical mechanics and will focus on the historical and conceptual (instead of formal) dimensions.

 


 

Lehrveranstaltungen der Geschichte

Die Epochenwende um 1800 im Unterricht (Übung)
Zeit: Mi 16 -18 (woch) ;   Ort:  N.10.20;   Beginn: 20.10.2010– 02.02.2011    Lehrende: Prof. Dr. Ute Planert

Kommentar:

Seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stand Europa im Zeichen weitreichender politischer, sozialer und wirtschaftlicher Veränderungen. Aufklärung und Religionskritik, bürgerlich-adelige Geselligkeit und intensive Kommunikation, Aufschwung von Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, Bevölkerungsexplosion, staatliche Modernisierungspolitik und Frühindustrialisierung sowie die globalen und europäischen Konflikte der Großmächte veränderten die Verhältnisse in Europa auf unwiderrufliche Weise. Die Französische Revolution und die Politik des napoleonischen Frankreichs führte in den Jahren um 1800 zu einer politischen wie territorialen Umgestaltung des Kontinents, die trotz aller Bemühungen auf dem Wiener Kongreß nicht wieder rückgängig zu machen waren. In der Übung soll diskutiert werden, auf welche Weise die grundstürzenden Entwicklungen in den Jahren um 1800 heutigen Schülern nahegebracht werden können. Grundsätzliche Überlegungen werden von eigenen Unterrichtsversuchen ergänzt. Walter Demel, Reich, Reformen und sozialer Wandel, 1763-1806 (Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte, Bd. 12), Stuttgart, 10. Aufl. 2005. Elisabeth Fehrenbach: Vom Ancien Regime zum Wiener Kongreß, 5. Aufl., München 2008 Hans Werner Hahn/Helmut Berding, Reformen, Restauration und Revolution, 1806-1848/49 (Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte, Bd. 13), Stuttgart, 10. Aufl. 2009. Eric Hobsbawm, Europäische Revolution, 1789-1848, Köln 2004. Jürgen Osterhammel, Die Verwandlung der Welt. Eine Geschichte des 19. Jahrhunderts, München 2009. Barbara Stolberg-Rilinger, Europa im Zeitalter der Aufklärung, Stuttgart 2000.

Bernhard Struck/Claire Gantet, Revolution, Krieg und Verflechtung, 1789-1815 (Deutsch-Französische Geschichte, Bd. 5, Darmstadt 2008. Bernd Wunder, Europäische Geschichte im Zeitalter der Französischen Revolution 1789-1815, Stuttgart 2001

 

Europa im Zeitalter Napoleons (Vorlesung)

Zeit: Mi 14-16 (woch);   Ort:  HS 21;   Beginn: 20.10.2010– 02.02.2011    Lehrende: Prof. Dr. Ute Planert

Kommentar:

Der Zusammenstoß zwischen dem revolutionären Frankreich und den Mächten des alten Europa führte in den Jahren um 1800 zu einer politischen wie territorialen Umgestaltung des Kontinents, die trotz aller Bemühungen auf dem Wiener Kongreß nicht wieder rückgängig zu machen waren. Die Vorlesung wird widmet sich den wichtigsten Entwicklungen im Zeitalter Napoleons von der Säkularisation und Auflösung des Alten Reiches über die Entstehung sogenannter Reformstaaten bis hin zu den preußischen Reformen. Neben den Ereignissen in Frankreich und Deutschland wird auch auf die Entwicklungen in Italien, Österreich, die Helvetik, Rußland und Polen, der iberischen Halbinsel und Großbritannien eingegangen.

  

Wissenschaftshistorisches Kolloquium

Zeit: Mo 18-20 (woch);   Ort:  N.10.18;   Beginn: 18.10.2010 - 31.01.2011    Lehrende: Prof. Dr. Ute Planert

Kommentar:

Das wissenschaftshistorische Forschungskolloquium bietet Examenskandidaten und Doktoranden der historisch ausgerichteten Wissenschaftsgeschichte die Möglichkeit, laufende Arbeiten zur Diskussion zu stellen. Zudem werden neue Forschungsansätze erörtert.

 


 

Lehrveranstaltungen der Wissenschaftsphilosophie

Einführung in die Wissenschaftstheorie (in Kooperation mit dem IZWT und dem Wuppertal Institut)

(Blockveranstaltung)

Zeit: Mo 09:00 - 17:00 Einzel 13.12.2010 - 13.12.2010       Ort: B.06.01

         Fr   09:00 - 17:00 Einzel 21.01.2011 - 21.01.2011       Ort:B.06.01

Lehrende: Prof. Dr. Gregor Schiemann und Dr. Dennis Lehmkuhl 

Kommentar:

Inhalt & Ziele
Der erste Teil führt in Form eines Blockseminars in die verschiedenen Wissenschaftstheorien der Gegenwart (z.B. Popper, Kuhn, van Fraassen) und ihre Voraussetzungen ein. Im zweiten Teil haben Teilnehmende die Gelegenheit, sich aus der eigenen Arbeit ergebende, wissenschafts-theoretische Fragen zu diskutieren. Die Einführung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Inter-disziplinären Zentrums für Wissenschafts- und Technikforschung (IZWT), des Zentrums für Graduiertenstudien und des Wuppertal Instituts. Ein Reader zur Veranstaltung wird den Teilnehmenden vorab zur Verfügung gestellt.

Anmeldung/Informationen
ZGS Geschäftsstelle Campus Grifflenberg | O.09.32 | Tel.: 0202-439 2702
zgs@uni-wuppertal.de
Anmeldeschluss: 29.11.2010

 

Kants Naturphilosophie im Opus Postumum (Seminar)

Zeit: Do 16-18,           Ort: O.11.09   Beginn: 21.10.2010 - 03.02.2011     Lehrende: Prof. Dr. Gregor Schiemann und Prof. Dr. Manfred Baum

Kommentar:

Seit etwa 1794 bis 1803 arbeitete Kant an einem Werk, das zunächst Übergang von den metaphysischen Anfangsgründen der Naturwissenschaft zur Physik heißen sollte und das, wegen der Unabgeschlossenheit seiner immer umfangreicher werdenden Manuskriptmasse, in der Sekundärliteratur den Namen „Opus postumum“ erhalten hat. Wie schon sein ursprünglicher Titel bezeugt, sollte das Werk im Ausgang von den Metaphysischen Anfangsgründen der Naturwissenschaft (1786) eine eigene Wissenschaft des Übergehens von ihnen zur Physik, d.h. zur empirischen Naturforschung, begründen, nachdem Kant zunächst eine Lücke zwischen der aus Erkenntnissen a priori bestehenden metaphysischen Körperlehre und den kontingenten Tatsachen der Wahrnehmung von Materien entdeckt zu haben glaubte. Die bergangswissenschaft sollte diese Lücke schließen durch ein apriori erkennbares System der empirisch gegebenen bewegenden Kräfte der Materie. Dieses auf regulativen Prinzipien beruhende Kräftesystem führte zu einer den verschiedenen Materiearten und ihren Kräften zugrundeliegenden Basismaterie, dem Äther oder Wärmestoff. Über dieses Thema der Ätherdeduktion hinaus enthält das O.p. wichtige Ergänzungen zur Selbstbewußtseinslehre der Kritik der reinen Vernunft und Entwürfe zu einem Gesamtsystem der Metaphysik. Als für den ersten Einstieg in dieses höchst komplexe Werk geeigneten Text betrachten wir die folgende Teiledition, die wir in den Seminarsitzungen  sorgfältig analysieren und diskutieren wollen.

 

Wissenschaftliche Revolutionen (Vorlesung)

Zeit: Do 10-13,           Ort: HS 19      Beginn: 21.10.2010 - 03.02.2011    Lehrende: Prof. Dr. Gregor Schiemann

Kommentar:

Gibt es Revolutionen auch in der Wissenschaft? Würden sie auch für diejenigen, die nicht unmittelbar von ihnen betroffen wären, - also auch für Laien - von Bedeutung sein? Die Vorlesung geht von positiven Antworten aus, erörtert aber auch die Gegenargumente. Faßt den Revolutionsbegriff weit genug, lassen sich zwei Typen unterscheiden: Epochale Veränderungen des gesamten Wissenschaftssystems und Umbrüche in einzelnen Disziplinen. Für den ersten Typ ist die neuzeitliche Revolution der Wissenschaft paradigmatisch. In den vergangenen Jahrzehnten wurde von einigen AutorInnen behauptet, daß sich gegenwärtig in der Entwicklung der Wissenschaften ein vergleichbar einschneidender Veränderungsprozeß vollziehe. Sie verweisen auf die Verwissenschaftlichung von immer mehr Bereichen der Gesellschaft, die beschleunigte Zunahme der Technisierung und Ökonomisierung der Wissenschaft, die gestiegene Komplexität der wissenschaftlichen Gegenstände und die sich auflösenden disziplinären Strukturen in bestimmten innovativen Forschungsfeldern. Auch für den zweiten Typ können Beispiele gefunden werden, die in vielerlei Hinsicht in das Leben und die Vorstellungswelt von Laien eingreifen. Konzeptionell steht Thomas S. Kuhn bahnbrechendes Werk "Die Struktur wissenschaftlicher Revolution" und seine Rezeption im Zentrum der Vorlesung.

 

Wo Mathematik und Philosophie sich treffen. Zur Philosophie der Mathematik (Seminar)

Zeit: Di 18-20 (woch)            Ort: O.11.19               Beginn: 18.10.2011 - 31.01.2011     Lehrende: Prof. Dr. Gregor Schiemann und Prof. Dr. Klaus Volkert

Kommentar

Das geplante Seminar will anhand ausgewählter Texte der Frage nachgehen, wie und warum die Mathematik immer wieder als Vorbild für unbezweifelbare Erkenntnis herangezogen wird (man denke an Spinozas „more geometrico“). Insbesondere ist zu untersuchen, wie Philosophen die Sonderstellung der Mathematik bezüglich ihres Erkenntnisstatus erklärt haben (Beispiel: Kant in der transzendentalen Ästhetik). Weiterhin werden wir uns einige Argumentationen aus der Geschichte der Philosophie, die sich auf mathematische Überlegungen oder Aussagen stützen, genauer ansehen (Beispiel: Pascals Wette). Manche der heutigen PhilosophenInnen und MathematikerInnen glauben, wir würden in einer Epoche leben, die vom Vorbild der Gewißheit mathematischer Erkenntnis und ihrer Realisation in technischen Anwendungen beherrscht sei. Andere meinen hingegen, daß unsere Zeit von einer Orientierung an der mathematischer Erkenntnis immer noch weit entfernt sei. Deshalb müsse Mathematik (und Naturwissenschaft) zum Beispiel auch in der Schulausbildung keine große Rolle spielen. Das Seminar will auch dazu betragen, sich eine eigene Auffassung zu diesem Streit zu verschaffen.

 

Albert Einstein als Philosoph (Übung)

Zeit: Mi 10-12       Ort: O.11.40    Beginn: 08.12.2010;    abgeschlossen durch einen „Seminartag“  am 09.02.2011, 9 bis 18 Uhr
Lehrender: Dr. Dennis Lehmkuhl

Kommentar:

Albert Einstein gilt als einer der grössten Physiker aller Zeiten. Weniger bekannt ist, dass er auch ein bedeutender Philosoph war, und dass er womöglich ohne seine philosophischen Interessen und Ansichten in der Physik nicht annähernd so weit gekommen wäre, wie es ihm tatsächlich gelungen ist.

In diesem Seminar wollen wir Einsteins philosophische Postionen studieren. Dabei werden wir uns vor allem seine Wissenschaftsphilosophie ansehen; diese wird geprägt von einer Auseinandersetzung mit Machs Empirismus, dem Positivismus des Wiener Kreises, der Transzendetalphilosophie Kants, Poincaré‘s Konventionalismus sowie der Position des wissenschaftlichen Realismus. Diese Liste zeigt schon, dass wir an Einsteins Seite einen Streifzug durch einige der wichtigsten philosophischen Richtungen des 20. Jahrhunderts machen können; und wir werden sehen, dass sich Einstein einige sehr eigenen Kombinationen und Modifikationen dieser Positionen zu eigen gemacht hat und wie diese auf seine Forschung Einfluss nahmen.

Das Seminar wird weder eine Kenntnis der physikalischen noch der philosophischen Theorien voraussetzen; vielmehr soll es als eine Art Einführung sowohl in Einsteins Denken wie auch in die von ihm rezepierten Positionen dienen.

 


 

Lehrveranstaltungen der Mathematikgeschichte

Ausgewählte Themen der Mathematikgeschichte (Vorlesung/Übung)

Zeit: Mi 14-16 (woch)         Ort: G.15.25 Beginn:20.10.2010 - Bitte Aushang (F 12.02) beachten

        Do 16-18 (woch)          Ort: G.15.25           

Lehrender: Prof. Dr. Erhard Scholz

Kommentar:

Inhalt: Geometrie im 19. Jahrhundert

 

Geschichte der Mathematik (Seminar)

Zeit: Do 14-16 (woch)         Ort: D.13.08 Beginn:21.10.2010 - Bitte Aushang (F 12.02) beachten

Lehrender: Prof. Dr. Erhard Scholz

Kommentar:

Inhalt: Ausgewählte Themen aus der Mathematikgeschichte der Antike.

 

Oberseminar Geschichte der Mathematik (Seminar)

Zeit: Do 10-12 (woch)         Ort: F.12.11             Beginn: 21.10.2010 - 03.02.2011

Lehrender: Prof. Dr. Erhard Scholz

 

Kommentar:

Es wird über laufende Arbeiten in der Mathematikgeschichte vorgetragen. Ergänzend werden einige Kapitel aus Gray: Plato's Ghost ... besprochen.

 

Zur Geschichte der Mathematik (Kolloquium)

Zeit: Di 16-18 (woch)         Ort: N.10.12              Beginn: 19.10.2010 - 01.02.2011

Lehrender: Prof. Dr. Erhard Scholz und Prof. Dr. Klaus Volkert

Kommentar:  Kolloquium

 

Das Parallelenproblem (Vorlesung/Übung)

Zeit: Di 14-18 (woch)         Ort: D.13.15              Beginn: 19.10.2010

Lehrender: Prof. Dr. Klaus Volkert

Kommentar:

Das Parallelenproblem

Zu den wichtigsten und folgenreichsten Fragen in der Geschichte der Geometrie gehörte jene nach der Beweisbarkeit des Parallelenpostulats, des fünften Postulats in Euklids „Elementen". In meiner Vorlesung möchte ich diese  Geschichte nachvollziehen, wobei sich zeigen wird, dass in deren Verlauf eine Reihe von interessanten und wichtigsten Resultaten erzielt  worden ist. Stellvertretend genannt seien nur die beiden Legendreschen Sätze. Wir werden uns auch mit der sphärischen Geometrie, der historisch gesehen frühesten Alternativgeometrie, und mit der projektiven Geometrie beschäftigen. Im Seminar, das im SS 2011 an die Vorlesung anschließen wird, werden wir eine moderne Sichtweise der nichteuklidischen Geometrie studieren, welche den auch für die Schulmathematik interessanten Begriff der Inversion am Kreis verwendet.

Die Vorlesung bietet also einen historisch-genetischen Zugang zu den Grundlagen der Geometrie und möchte die Entwicklung mathematischer Denkweisen verdeutlichen. Sie eignet sich insbesondere für das Promotionsaufbaustudium und für Promovierende im Bereich Mathematikdidaktik/Geschichte der Mathematik.

Die Vorlesung findet mit integrierten Übungen statt.

 


 

Lehrveranstaltungen in der Experimentalphysik III: Atom- und Quantenphysik

Experimentalphysik III: Atom- und Quantenphysik (Vorlesung)

Zeit: Mo 10-12 (woch)         Ort: F.13.11

        Fr.  10-12 (woch)          Ort: F.13.11            Beginn: 19.10.2010

Lehrender: Prof. Dr. Peter Mättig